31. August 2015

Schrittmacher Operationen

Schrittmacherimplantation

Eine Schrittmacher-Implantation ist notwendig, bei Patienten mit symptomatischen bradykarden Rhythmusstörungen (Störungen des Herzrhytmus, die wegen langsamer Herzfrequenz und Pausen Symptome verursachen). Je nach Art und Ursprungsort der Störung werden verschiedene Schrittmachertypen benötigt. Es gibt Einkammer-Schrittmacher (mit einer Elektrode enweder im rechten Vorhof oder im rechten Ventrikel), Zweikammer-Schrittmacher (mit je einer Elektrode im rechten Vorhof und im rechten Ventrikel) und biventrikuläre Schrittmacher (mit drei Elektroden, eine im rechten Vorhof, eine im rechten Ventrikel und eine im linken Ventrikel).

Die Implantation eines Schrittmachers ist ein gravierender Einschnitt im Lebensverlauf von jedem Patienten. Die Indikationsstellung erfordert deswegen meistens den Einsatz der gesamten kardiologischen diagnostischen Möglichkeiten.

Die Schrittmacher-Implantation ist ein kleiner operativer Eingriff. Im Rahmen von Kooperationsverträgen mit den Krankenhäusern Nienburg und Neustadt/Rbge werden unsere Patienten in einem der Operationssäle dieser Krankenhäuser von Dr. Tsogias selbst operiert. Die Operation wird primär ambulant durchgeführt, d. h. die Patienten werden in den meisten Fällen am gleichen Tag wieder entlassen.

Am OP-Tag werden die Patienten entweder auf einer internistischen Station, betreffend das Krankenhaus Nienburg, oder auf der Überwachungseinheit im Herzkatheterlabor, betreffend das Krankenhauses Neustadt/Rbge, aufgenommen. Die Operation selbst dauert ca. 1 Stunde (je nach indiviellen Gegebenheiten 1/2 bis 1 1/2 Stunden). Danach werden die Patienten einige Stunden überwacht. Nach Kontrolle des OP-Verbandes, ggf. auch des Schrittmacher-Aggregates werden die Patienten am gleichen Abend entlassen. Eine Woche bis 10 Tage später werden in unserer Praxis die Fäden gezogen und der Schrittmacher kontrolliert.